Schulchronik

Die Schulchronik wurde von Ludwig Meyer für die ehemalige Homepage zusammengestellt. Die Geschichte der MIKS zeigt, dass die Mittelkanalschule im ständigen Wandel ist und sich immer neuen Herausforderungen annimmt.

Aus der SCHULCHRONIK der MIKS

1958 – 2008: 50 Jahre Mittelkanalschule

1958
Die frühere Kreisberufsschule am Mittelkanal wird zu einer 10-klassigen evangelischen Volksschule umgebaut. Sie entsteht als Nachfolgeschule der evangelischen Volksschule an der Friederikenstraße (anschließend Mittelschule) sowie der evangelischen Volksschule am Mittelkanal links (auch „Irmlerschule“ genannt). Sie erhält den Namen  „Evangelische Volksschule Papenburg – Mittelkanal“.

Die Ems-Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 18.06.1958: „Das neue Hauptgebäude enthält sechs Klassenzimmer, einen Gruppenraum und ein Vorbereitungszimmer. Der Zwischentrakt, der Alt- und Neubau verbindet, dient als Pausenhalle. Er enthält den Haupteingang, die Toiletten, die Bücherei und ein Lehr- und Lernmittelzimmer. Im Altbau stehen an der Straßenseite vier Klassenzimmer zur Verfügung.   Durch Umbau werden ein Lehrerzimmer, ein Rektorzimmer, Toiletten für die Lehrpersonen und ein Hausmeisterzimmer geschaffen.“
Die ursprünglich Städtische Berufsschule  („Altbau“), an deren Besuch sich noch manche ältere Papenburger erinnern, weist an der Straßenseite in ihrem Außenmauerwerk durch Hammer und Zirkel (Foto) sowie Lot und Winkel noch heute auf ihre damalige Funktion hin.
Im Januar 1933 war das auf „Walkers Wiese“ errichtete Gebäude bezogen worden. Da die Schülerzahl von anfänglich 280 auf 1 000 im Jahr 1940 angestiegen war, reichten die Räumlichkeiten bald nicht mehr aus. Die geplante Erweiterung der Schule wurde durch den 2. Weltkrieg verhindert. In den Sommerferien 1955 erfolgte zunächst ein Teilumzug in die bis dahin von der Kirchschule benutzten Räumlichkeiten am heutigen „Alter Kirchplatz“ hinter dem Hotel Kuhr. (Quelle: H. – J. Döbber / „Städtische Fortbildung“ / EZ-Kurier vom 03.02.2008)

Erster Rektor wird zum 1. September 1958 Schulleiter Irmler, der in seiner Funktion als CDU-Ratsherr den Neu- und Umbau tatkräftig gefordert und unterstützt hat. Die „Evangelische Volksschule“ nimmt ihren Betrieb mit acht Klassen und  280 Schülern auf, davon sind 42 Schulneulinge.

1959
In 7 Klassen und von 7 Lehrkräften werden 265 Schüler unterrichtet, davon sind 40 Schulneulinge.

1962
Das neunte Schuljahr wird eingeführt. Zitat: „Durch den akuten Lehrermangel wurde von der Regierung für diese Klasse kein Lehrer ernannt. Die Einführung des 9. Schuljahres wurde von manchen Eltern als großes Übel bezeichnet. Auch die Schüler waren nicht begeistert.“

1966

Die evangelische Birkenschule an der Birkenallee wird aufgelöst. 33 Schüler werden fortan mit dem Schulbus zur Mittelkanalschule gefahren. Durch zwei Kurzschuljahre (01.04.66 – 30.11.66 und  01.12.66 – 30.07.67) wird der Schuljahresbeginn vom 1. April auf den 1. August verlegt.

1967
Die 5. – 9. Schuljahre der evangelischen Schule in Aschendorf werden zur Mittelkanalschule abgeschult. 327 Schüler werden nun in 9 Klassen von 10 Lehrkräften unterrichtet.
1968
Zitat: „Die Kriminalität unter der Jugend nimmt von Jahr zu Jahr zu. Das Gammlertum breitet sich aus. Etliche Exemplare haben wir auch.“
1969

329  Schüler, davon 54 Schulneulinge, werden in 12 Klassen unterrichtet.

Zitat:  „Endlich! Unser Schulhof wurde mit einem Jägerzaun eingefriedigt.“

Auf eigenen Wunsch lässt sich Rektor Emil Irmler mit 62 Jahren  in den Ruhestand versetzen. Damit war er insgesamt 43 Jahre als Lehrer tätig, davon fast 23 Jahre lang in Papenburg. Von 1947 an leitete er die „Irmler-Schule“ am Obenende, seit 1958 die Mittelkanalschule.

1970
Konrektorin  Frau Johanna Voigts  – seit 1966 an der Schule tätig – übernimmt die Schulleitung. 345 Schüler in 13 Klassen besuchen die Mittelkanalschule. Sie müssen von nur 11 Lehrern und Lehrerinnen unterrichtet werden. „Lehrermangel“ heißt das große Problem dieser Jahre. Unterrichtsausfälle  sind an der Tagesordnung.
1971

Nach Auflösung der evangelischen Schule in Aschendorf verbleibt die Mittelkanalschule  als letzte konfessionell ausgerichtete Bekenntnisschule für evangelische Kinder im Kreis ASD . Durch Einrichtung der Förderstufe können nun auch die Mittelkanalschüler den qualifizierten Hauptschulabschluss erwerben.

Frau Johanna Voigts wird als Rektorin in ihr neues Amt eingeführt.

Die Ems-Zeitung berichtete:

Die Schulleiter der Papenburger Volksschulen überreichten  Frau Voigts einen „Dickhäuter“. Rektor Grunert (links, Rektor der Kirchschule):  „Stellen Sie sich den Elefanten auf den Schreibtisch, dann wird Ihnen bei schwierigen Entscheidungen sicher das Richtige einfallen …“

1972

Frau Ingeborg Jürgensen – seit 1968 an der Schule – wird zur Konrektorin ernannt.

Die geplante Abschulung der 5. Klasse zu einer anderen Schule wird heftig diskutiert! Als Problem erweist sich der konfessionelle Status der Papenburger Schulen.

Mit der  Fertigstellung des Papenburger Hallenbades (das erste im Kreisgebiet ASD) beginnt der Schwimmunterricht.

Ein Kinderspielkreis mit vorschulischem Charakter wird an der Schule eingeführt.

1974
Durch zahlreiche „Junglehrer“ ergibt sich  eine allmähliche Verbesserung der Unterrichtsversorgung.  Ein Kuriosum: Vom elfköpfigen Kollegium stehen 8 Lehrerinnen bzw. Lehrer in der 2. Ausbildungsphase oder haben diese gerade beendet!
1977
Am 8. Juni 1977 wird die letzte Oberstufenklasse feierlich entlassen, so dass die Mittelkanalschule nun eine reine zweizügige Grundschule geworden ist.
1979

Der erste unterrichtsfreie Samstag wird eingeführt.

Die 4. Klassen gehen erstmals in die neu eingeführte  Orientierungsstufe über.

1980
In der zweizügigen Grundschule werden 180 Kinder in 8 Klassen unterrichtet.
1981
Das 350-jährige-Stadtjubiläum wird mit einem großen Sport- und Spielfest gefeiert.
1982
Der  zweite freie Samstag im Monat wird eingerichtet.
1983
Aufgrund  gesunkener Schülerzahlen werden nur noch 120 Kinder in 6 Klassen unterrichtet.
1984

Ein großes Schulfest wird veranstaltet. Das Motto lautet: „Papenburg – die Stadt im Grünen“

1985
Die Mittelkanalschule stellt einen Antrag auf Errichtung einer Sporthalle mit Lehrschwimmbecken. Der Vorschlag der Stadt, zwei leer stehende Klassenräume für den Sportbetrieb umzubauen, wird von der Gesamtkonferenz abgelehnt.
1986
Nach den Herbstferien wird in der neuen Sporthalle (15m x 12m) der Sportbetrieb aufgenommen.
1987
Die Asphaltdecke des Schulhofes wird entfernt und durch eine ansprechende  Pflasterung ersetzt.
1988
In Niedersachsen wird ein einheitlicher Einschulungstag eingeführt.
Der  Umweltschutzgedanke rückt in den Mittelpunkt des Unterrichts.

1989
Die  Schülerzahl sinkt auf 121.
Die Vereinfachte Ausgangsschrift (VA) wird an der Mittelkanalschule eingeführt.

1990
Konrektorin Frau Ingeborg Jürgensen verlässt nach 22 Dienstjahren die Mittelkanalschule und wird Rektorin an der GS Völlenerfehn.
1991

Ein Verkehrssicherheitstag wird durchgeführt.

Im gesamten Gebäude werden neue Fenster eingebaut.

Die Zahl der Aussiedler-Schüler ist auf 9 Kinder angestiegen.

1992

Die Schülerzahl ist wieder angewachsen: 173 Kinder werden in 8 Klassen unterrichtet.

Die „Volle Halbtagsschule“ steht zur Diskussion.

1994

Vor den Sommerferien findet ein „märchenhaftes“ Schulfest  statt.

Die Zahl der Schüler steigt im neuen Schuljahr auf fast 200. Davon sind  46 Aussiedlerkinder, für die ein entsprechender Förderunterricht eingerichtet wird. Die  Unterrichtsversorgung sinkt auf 86%.

1995

Letztes Vorschul-Sommerfest!  Der  Kinderspielkreis e. V. der Mittelkanalschule  wird aufgelöst.

Die Mittelkanalschule wird 10-klassig. 62 Schulneulinge werden aufgenommen. Das Kollegium besteht aus 16 Lehrkräften, die 237 Schüler unterrichten. Davon sind 72 Kinder Aussiedler, was einem Anteil von 30 %  entspricht.

Zitat: „Da sich 60 % der einwandernden Russlanddeutschen als evangelisch fühlen und bezeichnen, wird die Mittelkanalschule überproportional belastet.“

1996

Mit Frau Karin Schmidt wird die Konrektorinnen-Stelle neu besetzt.

Der Samstag wird nun endgültig für alle Mittelkanalschüler unterrichtsfrei.

Die neue Rechtschreibung wird verbindlich eingeführt.

Im Dezember findet ein großer Weihnachtsmarkt  in der Mittelkanalschule statt.

1997

220 Grundschüler freuen sich über ihr großes Indianerfest, das im Anschluss an ein Projekt stattfindet.

Das neue Schuljahr beginnt mit 185 Schülern, davon sind 52 Aussiedler.

1998
Die „Umwandlung der Bekenntnisschulen in Schulen für Schüler aller Bekenntnisse“ rückt in den Mittelpunkt der Diskussion. Zum Schuljahresbeginn wird den Papenburger Grundschulen der Status von Gemeinschaftsschulen zugesprochen. Der neu geschaffene Schuleinzugsbereich erstreckt sich vor allem auf das neue Wohngebiet Mittelkanal/ Osterkanal  („Kapitänsviertel“).
1999
Die Mittelkanalschule ist – nach 5 Jahren – wieder 8-klassig.

2000
Rektorin Frau Voigts wird anlässlich ihres 40-jährigen Dienstjubiläums geehrt.
2001

Das Schulfest im Sommer steht unter dem Motto: „Rund ums Wasser!“

Zum neuen Schuljahr wird die „Verlässliche Grundschule“ eingeführt.

Nach vielen Anträgen der letzten Jahre beginnen die Planungen für den Anbau eines neuen Verwaltungstraktes und die Einrichtung von Fachräumen.

2002

Zum 1. Februar scheidet Frau Johanna Voigts auf eigenen Wunsch aus dem Schuldienst aus und wird in den Ruhestand versetzt.

„In über 40-jähriger Dienstzeit und 31-jähriger Tätigkeit  als Rektorin hat sie die Mittelkanalschule pädagogisch und menschlich geprägt.“  (Ems-Zeitung vom 8. Februar 2002, Zitat des RSD Morgen)

Zum neuen Schuljahr 2002/ 03 übernimmt Frau Claudia Bernkopf-Spicker als  Rektorin  die Schulleitung.

2003

Der Anbau des neuen Verwaltungstraktes schreitet zügig voran, bis er schließlich im Winter bezogen werden kann. Ein  Computerraum wird eingerichtet. Durch Umbau des alten Verwaltungstraktes entstehen zwei neue und dringend benötigte Fachräume.

Ein Förderverein e. V.  wird gegründet, der die bisherige „Elternmark“ ablöst.

2004
Nach Abschaffung der Orientierungsstufe, die es seit 1979 flächendeckend in Niedersachsen und damit 25 Jahre lang gegeben hat, gehen die Viertklässler erstmals wieder  – mit den entsprechenden Schullaufbahnempfehlungen – in die weiterführenden Schulen Gymnasium, Realschule und Hauptschule über.

Die Mittelkanalschule erscheint unter www.mittelkanalschule.de mit einer eigenen  Homepage im Netz.

2005
Nach mehrmonatigen Vorüberlegungen und Planungen wird in einem ersten „Bauabschnitt“ die naturnahe Umgestaltung des Schulhofes und der Sportwiese  in Angriff genommen. In mehreren samstäglichen Arbeitseinsätzen realisieren die Eltern der einzelnen Klassen erste konkrete Umgestaltungen.

2006
Die Umgestaltung des Schulhofes wird abgeschlossen.

Mit einem großen Zirkus-Schulfest wird der neu gestaltete Schulhof eingeweiht. Eröffnet wird das Schulfest mit dem Musical vom Clown Fridolin. Nach mehrmonatiger Vorbereitung wird es (in Zusammenarbeit mit dem Kiga Noah) dreimal aufgeführt und löst große Begeisterung aus.

Der Verwaltungstrakt wird aufgestockt. Damit erhält die Mittelkanalschule einen dringend benötigten Fachraum für die Fächer Musik und Kunsterziehung.

Im Rahmen des ganzjährigen Leseprojektes wird im Dezember ein großes Weihnachts-Lesefest veranstaltet, auf dem die Kinder der 3. und 4. Klassen ihren jüngeren Mitschülern, den Eltern und vielen Gästen Geschichten und Texte aus den verschiedensten Bereichen vortragen. Ein Weihnachtsbasar rundet das Fest ab.

2007
Im Rahmen eines Väter-Kinder-Projektes gestalten die Väter für ihre „Sprösslinge“ ein vielseitiges und kreatives Samstagsprogramm, das sich vom Backen, Angeln und Papier schöpfen übers Holzfiguren aussägen, Drachen und Fallschirme bauen sowie Fahrräder reparieren erstreckt.

Mit großzügiger Unterstützung des Fördervereins werden Pausenspielgeräte angeschafft.
Ulrike (Kl. 4b) gewinnt den Lesewettbewerb der Papenburger Grundschulen.

Erstmalig beteiligt sich die Mittelkanalschule am internationalen Mathematik-Wettbewerb „Känguru“. 17 Schüler/ -innen aus den 3. und 4. Klassen nehmen mit gutem Erfolg teil.

In einer Projektwoche beschäftigen sich die Kinder mit dem Thema „Hexen“. Im Rahmen dieser Projektwoche besucht die ganze Schule die Freilichtbühne Meppen, um dort das Spiel  „Die kleine Hexe“ zu erleben.

Nach 5-jähriger Tätigkeit verlässt Rektorin Frau Claudia Bernkopf-Spicker  zum Schuljahreswechsel die Mittelkanalschule. Konrektorin Frau Karin Schmidt übernimmt die kommissarische Leitung.

Im Rahmen der Eigenverantwortlichen Schule übernimmt erstmalig ein neu gewählter Schulvorstand die Funktion des obersten Beschlussgremiums und löst damit in dieser Rolle die Gesamtkonferenz ab.

2008
Durch die Vermittlung der Firma GFS Europe (Gesellschaft für Sportförderung)  unterstützen zahlreiche   Papenburger Firmen die Sportgeräte-Ausstattung  an unserer Schule mit rund 2.000 Euro.
Im Februar ist die Schulinspektion eine Woche lang zu Gast und bescheinigt der Mittelkanalschule eine überdurchschnittlich gute Arbeit.

Die Miniphänomenta – eine interaktive naturwissenschaftliche Ausstellung der Uni Flensburg mit 52 Exponaten – ist zwei Wochen lang zu Gast. Während der Pausen und auch teilweise während des Unterrichts können die Kinder mit einem genetischen Lernansatz den Phänomenen auf den Grund gehen.

Das 50-jährige Bestehen der Mittelkanalschule wird mit einem Schulfest gefeiert. Vorangegangen war eine Projektwoche mit dem Thema: Schule früher und heute.

In den Sommerferien wird die 50 Jahre alte Dacheindeckung erneuert.
Mit Beginn des neuen Schuljahres übernimmt Frau Christa Reiners (vormals Leiterin der GS Herbrum) die Schulleitung. Da nur 28 Erstklässler eingeschult werden, gibt es nur eine erste Klasse. Die Schülerzahl sinkt damit auf 160.

Im Dezember wird im Rahmen des Ganzjahresprojektes „Sprachen und andere Länder“ die „Weltreise der Feste“ für die Angehörigen, aber auch für benachbarte Grundschulen und den Kiga Noah, in der Sporthalle aufgeführt und erntet viel Beifall.

2009

Die Schulfußballmannschaft gewinnt in Rhede überlegen das traditionelle  Vergleichsturnier der Papenburger Grundschulen. In 5 Spielen gelingen 5 Siege bei 11 geschossenen Toren und keinem einzigen Gegentreffer.
19 Gastschüler von der Deutschen Schule in Las Palmas de Gran Canaria sind eine Woche lang in der Mittelkanalschule zu Besuch. Neben dem vormittäglichen Unterricht stehen am Nachmittag viele gemeinsame Unternehmungen und Besichtigungen mit den gastgebenden Kindern der 3. Klassen auf dem Programm.
Unter dem Motto „Wir in Europa“ findet im Anschluss an eine Projektwoche die Präsentation statt. Vorgestellt werden dabei nicht nur europäische Länder, sondern auch z. B. das Emsland und das Saterland.
Durch den großartigen Einsatz des Fördervereins  gelingt es schneller als erhofft,  die Spielgeräte auf dem Schulhof um eine Kletterspinne  zu erweitern.

Mit Beginn des neuen Schuljahres wird die Mittelkanalschule zu einer offenen Ganztagsschule. An den Nachmittagen ist damit die Teilnahme an verschiedenen Arbeitsgemeinschaften möglich. Durch die Einrichtung einer Mensa können die Kinder auch ein Mittagessen einnehmen.

2010

Bedingt durch einen strengen Winter mit häufigem Schneefall und anhaltendem Frost fällt der Unterricht an insgesamt 6 Tagen u. a. wegen Eisglätte aus. Endlich hält das Eis auf den Kanälen wieder einmal! Die Kinder kommen oft mit dem Schlitten zur Schule und können sich in den Pausen im Schnee vergnügen.
Kristina (Kl. 4a) gewinnt den Lesewettbewerb der Papenburger Grundschulen.
Vor den Sommerferien gibt es eine Projektwoche mit  dem Thema „Papenburg, meine Stadt“. Durch zahlreiche Aktionen sowie entsprechende Unterrichtsinhalte lernen die Kinder ihre Stadt besser kennen.
Obwohl die Schülerzahl mit dem neuen Schuljahr auf 135 sinkt, können durch Zugänge zwei 3. Klassen gebildet werden, womit die Mittelkanalschule wieder voll zweizügig und damit  auch wieder 8-klassig ist.

Der Elternlotsendienst nimmt seine Tätigkeit auf, um das Überqueren des Mittelkanals an der Ampel vor der Mittelkanalschule sicherer zu gestalten.
Die Mittelkanalschule beteiligt sich mit einer „Sternenbude“ am Weihnachtsmarkt vor Meyers Mühle. Durch den Verkauf von Sternenkeksen, die die Eltern gebacken haben, sowie weiterer zahlreicher Bastelarbeiten kann dem Förderverein ein fast dreistelliger Betrag zugeführt werden.
2011

Wiederum fällt durch einen strengen Winter an insgesamt 6 Tagen der Unterricht aus. Da unsere Schüler aber auch alle zu Fuß die Schule erreichen könnten, müsste das nicht unbedingt der Fall sein. Auf jeden Fall ergibt sich für viele Eltern ein Betreuungsproblem.
Die gesamte Schule beteiligt sich an der Aktion „Klasse! Wir singen“ und erlebt – nach mehrwöchiger Vorbereitung und gemeinsam mit vielen Eltern – einen großartigen Liederabend in den Lingener Emslandhallen.
Erstmalig führt unsere Schule eine Mathe-Olympiade durch. Jeweils drei Jahrgangssieger werden mit Medaillen geehrt.
Unter der Leitung von Frau Schmidt führen unsere Dritt- und Viertklässler in der Aula des Gymnasiums an der Russellstraße das Musical „Die Rückkehr der Heinzelmännchen“ auf. Die zwei Vorstellungen finden jeweils vor vielen Zuschauern statt und lösen bei diesen große Begeisterung aus.

Zum Ende des Schuljahres wechseln die Viertklässler erstmalig entweder zum Gymnasium oder zur Oberschule als aus Haupt- und Realschule entstandener neuer Schulform.

Die beiden ersten Klassen starten im neuen Schuljahr als „Melodica-Klassen“ („Jedem Kind ein Instrument!“), womit die Mittelkanalschule ihr musikalisches Profil unterstreicht.

Die Spielmöglichkeiten auf dem Schulhof werden um eine vielseitig nutzbare Spielanlage erweitert.

Frau Reiners feiert ihr 40-jähriges Dienstjubiläum.
2012

Die Klasse 3a realisiert unter der Regie von ihrer Kunst- und Klassenlehrerin ein großartiges „Zaungucker-Projekt“, das leider schon nach wenigen Monaten durch Vandalismus ein trauriges Ende findet.

Im Mai feiert die Mittelkanalschule – anlässlich der Einweihung der  „Zaungucker“ – ein großes Frühlingsfest.

Der Schulgottesdienst vor den Weihnachtsferien wird   als „interkonfessioneller“ Gottesdienst gestaltet , den es in dieser Form an unserer Schule bislang noch nicht gegeben hat.
2013

Aufgrund der Betreuungsstunden und des Ganztagsbetriebes besteht das „Team der Miks“ mittlerweile aus mehr als 20 Personen.
Im Anschluss an drei Projekttage zum Thema „Umweltschutz“ präsentieren die Klassen ihre Arbeiten und Ergebnisse.

Mit einem großen Schulkonzert unter der Regie von Frau Schmidt unterstreicht die Mittelkanalschule ihr musikalisches Profil.

Mit dem neuen Schuljahr beginnt für die Grundschulen – aufsteigend ab Klasse 1 – die  Inklusion.

41 Schulneulinge können im August begrüßt werden.
2014

Im Februar ist zum zweiten Mal nach 2008 die „Miniphänomenta“ zwei Wochen lang zu Gast.
Im März macht das „DFB-Mobil“ an unserer Schule Station.

Die Stadt steht 2014 ganz im Zeichen der Landesgartenschau! Viele Klassen sind dort sogar mehrfach zu Gast.

Zum Schuljahresbeginn können wir 39 Schulneulinge in unserer Schule begrüßen.

Der Schulchor unter der Leitung von Frau Schmidt hat diesmal sogar drei weihnachtliche Auftritte,

nämlich „Achter de Waag“ in Leer, auf dem Papenburger Mühlenplatz und bei den Rotariern in der „Alten Werft“.
2015

Unsere Schulfußballer gewinnen im Januar mit 20 : 3 Toren bei 6 Siegen das Fußballturnier der Papenburger Grundschulen.

Zum zweiten Mal nach 2011 beteiligt sich die gesamte Schule an der Aktion „Klasse! Wir singen“, diesmal in Oldenburg.

Die Planungen für eine Erweiterung der Mittelkanalschule werden konkreter, denn der Raummangel (Mensa!) ist groß.

Zum Schuljahresende geht Lehrer Ludwig Meyer nach 42 Dienstjahren an der Mittelkanalschule in den Ruhestand.

Er zeichnete als Fachleiter für den Sportbereich verantwortlich und gestaltete seit 2004 die Homepage.